Donnerstag, 29. September 2011

wunderbar

<p>nachdem wir den verregneten tag in powell river verbrachten konnten wir am n&#228;chsten morgen mit sonnenschein die f&#228;hre nach comox besteigen.</p>
<p>petrus sandte uns noch ein paar wenige regengr&#252;sse... meist dann, wenn wir uns aufgrund des anhaltenden sonnenscheins entschlossen, die regenjacke wieder einzupacken :)</p>
<p>nach einen langen tag in sattel liessen wir uns auf einen campground in nanoose bay nieder. die n&#228;chte werden nun schon recht kalt... und das aufstehen und aus dem warmen schlafsack kriechen f&#228;llt nicht immer leicht.</p>
<p>da wir aber einen weiteren tag mit fast 100 km vor uns hatten, mavhten wir uns schon fr&#252;h au den weg. das wetter zeigte sich immer mehr von der besten seite und wir kamen gut voran.</p>
<p>knapp eine stunde bevor wir den n&#228;chsten campground erreichten, trafen wir auf ein &#228;lteres paar welches ebenfalls mit dem velo unterwegs war. bevor wir wussten, wie die beiden heissen, luden sie uns ein, die nacht in ihrem haus zu verbringen. da ihr haus nur noch knapp 5 km vom geplanten nachtlager entfernt war, nahmen wir die einladung gerne an.</p>
<p>wie wir speter erfuhren, kamen steve und dodie miller vor 2 wochen von einer 7500 km langen velotour zur&#252;ck welche sie durch kanada und die usa von west nach ost und mit dem zug zur westk&#252;ste brachte. ziel ihrer reise war es, ihre kinder und grosskinder zu besuchen welche in den beiden l&#228;ndern wohnen.</p>
<p>nebst einem ausgiebigen bbq erhielten wir auch noch eine ganze menge tipps f&#252;r unsere weitere reise. anschliessend sanken wir in die frisch f&#252;r uns angerichteten betten.</p>
<p>um 7 uhr war tagwache und wir konnten unsere m&#228;gen mit pancackes, speck und r&#252;hreiern von der eigenen farm f&#252;llen. alles was die beiden, ein absolut liebenswertes paar, von uns f&#252;r all dies verlangten, war folgendes: sollten wir je in die situation gelangen, einen fremden zu helfen oder ein dach &#252;ber dem kof anzubieten... so sollen wir an sie denken und mit freude helfen.</p>
<p>machen wir sehr gerne!</p>
<p>nun, nach einer fahrt entlang des lochside trails sind eir in victoria angelangt... unser letzter stop in kanada. in 2 stunden geht dann unsere fähre nach port angeles in den usa.</p>
<p>bis zum nächsten mal aus dem land der unbegrenzten möglichkeiten :)</p>


Montag, 26. September 2011

here we go!

sooo, endlich sind wir underwägs... projekt "raincouver to sun diego" ist gestartet.

vancouver liegt hinter uns und die ersten kilometer haben wir auch schon in den beinen. die einzelnen streckenteile konnten wir bis anhin wie geplant (gemäss dem buch 'bicycling the pacific coast') zurücklegen.

nun stecken wir aber in powell river fest - nachdem wir um 5.30 aufgestanden sind um die erste fähre nach vancouver island zu erwischen. diese fähre wurde aber aufgrund eines sturms gestoppt. frühester abfahrtstermin ist nun 4 uhr nachmittags... anstelle von 9 uhr morgens. wird wohl nichts aus den geplanten 110 km für heute. was soll's... wir sind flexibel und sitzen / warten nun in einem restaurant auf besseres wetter und die abfahrt der fähre :) nebenbei können wir auch gleich ein bisschen trocknen... gestern und heute war meist regen angesagt.

übrigens... hier könnt ihr unsere route und den aktuellen standort erfahren. die karte wird, sofern möglich, täglich aktualisiert.

bis zum nächsten mal... liebe grüsse aus kanada.


Donnerstag, 15. September 2011

traveling bc & adiö vancouver

liebe leser,

2 monate sind seit meinem letzten blog-eintrag vergangen... 2 von bereits über 8 monated in canada. unglaublich aber wahr, mein intership-programm beendete ich vor wenigen wochen, meine zeit in canade geht in grossen schritten dem ende entgegen. bevor aber das ende wirklichkeit wird, möchte ich es nicht missen, euch noch einmal aus dem fernen land zu berichten.

ende july kamen 3 meiner besten kollegen nach vancouver um 2 wochen ihrer ferien hier zu verbringen. glücklicherweise durfte ich während dieser zeit von meinem arbeitsort fernbleiben und ebenfalls 2 wochen ferien geniessen - notabene meine ersten ferien in diesem jahr :) die ersten tage verbrachten wir in vancouver selbst. die tage wurden gefüllt mit verschiedensten aktivitäten wie tennis, besuch im omnimax-kino, beachvolleyball, sightseeing, einkaufs-exzess im outlet center, und einigen mehr. all dies vebrauchte unmengen an energie, welche wir uns dann bei meist ausgiebigen besuchen von restaurants und pubs wieder zu uns führten. manch einer würde wohl behaupten, dass sich einige szenen während dieser besuche schon beinahe an völlerei grenzten :) wie auch immer... wir liessen es uns auf jedenfall gut gehen.

vancouver ist wohl eine schöne stadt welche einiges zu bieten hat, jedoch war unser entdecker-drang dann doch grösser... wir wollten noch mehr von canada sehen. so wurde dann mein auto mit gepäck gefüllt, und los ging der roadtrip durch british columbia. eine reise, welche bei einigen noch albträume hervorrufen sollte.

unsere erste station war whistler, wo an diesem samstag gleich noch die finaldurchgänge des crankworx slopestyle-events (man beachte in dem video den jungen bei ungefähr 1:38 und weiter - 15 jährig!!) über die bühne gingen. beeindruckend was da alles gezeigt wurde. weiter gings dann noch am gleichen tag bzw durch die nacht auf jasper. alles in allem rund 900 km und unendliche stunden im auto - aber in den frühen morgenstunden erreichten wir dann unbeschadet das kleine dorf in alberta. ab an ein see-ufer, schlaf nachholen und tiere aus nächster nähe beobachten (einige wurden bei der "bewässerung" eines gebüsches von hirsch-artigen tieren überrascht :)


am nächsten tag war dann riverrafting angesagt. dank eines kollegen von küdä der in jasper als rafting-guide arbeitet, konnten wir die fahrt auf dem wilden wasser sogar kostenlos geniessen. anschliessend nahmen wir dann die kurze fahrt richtung banff auf uns. in banff angekommen machten wir es uns in der jugendherberge gemütlich. unser heim für 2 nächte.


während der zeit in banff kam das tanzbein dann wieder einmal so richtig zum einsatz... so sehr, dass wir am nächstens tag so ausgelaugt waren, dass wir kaum mehr aufstehen konnten - böse zungen behaupten auch, der übermässige konsum von alkoholischen getränken sei schuld daran gewesen. anyway... weiter mit dem auto nach kelowna. kurze übernachtung und auffüllen der energiereserven. am nächsten tag gings dann noch das letzte stück zurück nach vancouver. 


tja... das wars dann auch schon. ferien mit den kollegen vorbei. aber nach den ferien war dieses mal vor den ferien. 


meine eltern kamen auch noch für 2.5 wochen nach canada. dieses mal lief das ganze aber um einiges entspannter ab. zuerst verbrachten wir einige tage in vancouver mit sightseeing, wandern und geniessen um sich an canada gewöhnen zu können. anschliessend mieteten wir ein motorhome (wohnmobil) und kurvten 10 tage lang rund 2300 durch british kolumbien. wir besuchten wunderschöne orte... der reihe nach: hope, kelowna, vernon, golden, banff, jasper, horsefly lake, whistler, vancouver.

geplant war ausser der route beinahe nichts... die campgrounds wählten wir spontan aus, blieben solange es uns gefiel und fuhren dann weiter. wir wanderten, besuchten städte, mieteten kayaks, gingen schwimmen, und und und. in banff und horsefly lake verbrachten wir jeweils mehrere tage. währen der ganzen reisen konnten wir uns perfektem wetter erfreuen - alles klappte hervorragend und die ganze reise verdient das prädikat "wunderschön".

heute kehrten wir von dieser reise zurück. mein gepäck ist gepackt, die eltern fliegen morgen zurück in die schweiz und meine abreise in richtung san diego ist in einer woche.

ich werde euch währen der velotour wieder öfters über das aktuelle geschehen informieren... ob dies weiter über den blog geschehen wird, weiss ich noch nicht sicher.... falls es änderungen zur informationsquelle geben sollte, werdet ihr sie hier erfahren...

bis dann...
euer philipp